tüftelCamp im Seetal lässt Jugendliche Hightech-Kugelbahnen bauen
Hitzkirch/Hochdorf – Im tüftelCamp «Chugelibahn» des tüftelParks entwickelten Jugendliche interaktive Kugelbahnen mit Sensoren, Motoren und Lichteffekten. Das Ferienangebot vermittelte Technik praxisnah und bot Einblicke in verschiedene Berufsfelder.
Im Seetal haben Jugendliche im Rahmen des tüftelCamps «Chugelibahn» vom 7. bis 10. April, eigene Hightech-Kugelbahnen entwickelt. Während einer Woche arbeiteten sie in Zwei- und Dreierteams an Konstruktionen, die weit mehr konnten als Kugeln rollen zu lassen. Motoren bewegten Kugeln weiter, Servos stellten Weichen um, und programmierte RGB-Lichter visualisierten Abläufe auf der Strecke. Gesteuert wurden die Anlagen über selbst programmierte Arduino-Systeme.
Das Camp fand an zwei Standorten statt: bei der WIKA Schweiz AG in Hitzkirch sowie bei der Tophinke Automation & Gebäudetechnik AG in Hochdorf. Damit erhielten die Teilnehmenden Einblicke in unterschiedliche technische Berufsfelder und betriebliche Abläufe.
Begleitet wurden die Jugendlichen von Lernenden aus den beteiligten Unternehmen. Sie unterstützten die Teams bei technischen Fragen und gaben Einblick in ihren Berufsalltag. Ergänzend standen Betriebsrundgänge auf dem Programm, bei denen verschiedene Berufe und praktische Anwendungen kennengelernt werden konnten.
Den Abschluss bildete eine Challenge mit mehreren gleichzeitig gestarteten Kugeln. Unerwartet wechselnde Weichen, ausgelöste Sensoren und veränderte Geschwindigkeiten stellten die entwickelten Systeme auf die Probe. Auch das Publikum konnte ins Geschehen eingreifen, was von den Teams flexible Lösungen verlangte.
Die tüftelCamps sind Teil des Angebots des tüftelPark. Mit Camps, Workshops und offenen Tüftelangeboten will die Organisation Kinder und Jugendliche frühzeitig für Technik und handwerkliche Berufe begeistern. Durch den direkten Austausch mit Lernenden und Unternehmen wird die Berufswelt praxisnah vermittelt und technisches Interesse gezielt gefördert.