SCION kann laut Studie Kosten sparen
Luzern/Zürich - Die SCION Association hat eine neue Analyse zur Anwendung der SCION-Technologie präsentiert. Im Ergebnis der mit SIX, Eraneos und Anapaya durchgeführten Untersuchung zeigt sich nicht nur eine erhöhte Cybersicherheit für die beteiligten Unternehmen, sondern auch eine deutliche Kostensenkung von bis zu 1,3 Millionen Franken.
Die SCION Association mit Sitz in Luzern hat eine neue Analyse zu Anwendungsfällen der SCION-Technologie (Scalability, Control, and Isolation On Next-Generation Networks) präsentiert. Die Analyse wurde in Zusammenarbeit mit den in Zürich ansässigen SIX, Eraneos und Anapaya erstellt, heisst es in einer Mitteilung. Die SIX Group hatte die Technologie im Rahmen des Secure Swiss Finance Network (SSFN) erprobt und verfügt ebenso über eine Expertise wie Eraneos. Anapaya schliesst sich dem als kommerzieller Anbieter der SCION-Technologie an. SCION ist an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelt worden.
Die SCION-Technologie bietet eine Alternative zum derzeitigen Internetstandard. Das innovative Protokoll leitet Daten über die jeweils effizientesten und sichersten Routen und gibt dem Absender die Möglichkeit, die Datenpfade selbst festzulegen. Die Analyse zeigte, dass der Einsatz der SCION-Technologie gegenüber herkömmlichen Konnektivitätslösungen die Cybersicherheit, die Anbietervielfalt und die Wahlmöglichkeiten verbesserte und gleichzeitig die Risiken durch Drittanbieter reduzierte. Darüber hinaus ergaben sich für Unternehmen in verschiedenen Netzwerkszenarien Möglichkeiten zur Kosteneinsparung von bis zu 1,3 Millionen Franken.
«SCION bietet eine differenzierte Kombination aus Pfadbewusstsein, Multi-Provider-Konnektivität und Governance-Funktionen, die in herkömmlichen Unternehmensnetzwerkmodellen unüblich ist», wird Nicola Rustignoli, Co-CEO der SCION Association, in der Mitteilung zitiert. «Es bietet überlegene Funktionen, die den heutigen Anforderungen an Cybersicherheit, Datenschutz und Flexibilität gerecht werden. Gleichzeitig konnten wir erstmals nachweisen, dass es erhebliche Kosteneinsparungen beim Ersatz traditioneller Lösungen und hohe Renditen bei der Ergänzung bestehender perimeterbasierter Lösungen ermöglicht.»