Region Malters setzt starkes Zeichen für die Berufswahl
Am 5. Mai 2026 fand zum zweiten Mal der Event «Startschuss Berufswahl» statt. Auf dem Areal der Hodel & Partner AG in Malters versammelten sich rund 360 Personen. Der Austausch zwischen Schule und Wirtschaft erwies sich als voller Erfolg.
Unter den rund 360 Personen beim «Startschuss Berufswahl» befanden sich Vertreterinnen und Vertreter von knapp 50 Betrieben, Lehrpersonen, Jugendliche der 1. Sekundarstufe mit deren Erziehungsberechtigten sowie Fachpersonen der Berufswelt.
Organisiert wurde der Anlass vom lokalen Gewerbe und der Schule. Ziel war es, die Vielfalt der regionalen Berufe aufzuzeigen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken sowie Hemmschwellen zu mildern. Als Austragungsort diente das Areal des Gartenunternehmens Hodel & Partner AG. «Nachwuchsförderung ist ein zentraler Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Ich erlebe täglich, wie wichtig echte Einblicke für Jugendliche sind. Der Startschuss Berufswahl schafft genau diese Momente, deshalb unterstützen wir diesen Anlass aus voller Überzeugung», sagt Ruben Häfeli, Ausbildungsverantwortlicher und Mitglied der Unternehmensleitung.
Am Event erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Berufe aus der Region kennenzulernen und erste Kontakte mit Betrieben zu knüpfen. An den nach Berufsgruppen gegliederten Ständen konnten die Jugendlichen aufschlussreiche Gespräche führen und zudem kleinere praktische Aufgaben lösen. Als Leitfaden am Event erhielten die Schülerinnen und Schüler ein Sammelheft, das sowohl die Berufe als auch die Unternehmen der Region umfasst. Ergänzend dazu motivierte ein Stempelpass, sich möglichst viele Berufe anzuschauen.
Im grossen Zelt fanden die sehr gut besuchten Podiumsgespräche statt. An den Gesprächen diskutierten Lernende, Schüler, Berufsbildende sowie Michael Emmenegger, Berater BIB bei der Fachstelle Berufsintegration des Kantons Luzern über die Themen «Von der Schnupperlehre bis zur Festanstellung: Wie erleben Lernende und Betriebe den Auswahlprozess?» sowie «Zwischen Schule und Lehrberuf – wie gelingt der Übergang?». Den Diskussionen wurde rege gefolgt und die Teilnehmenden konnten wertvolle Inputs nach Hause nehmen.