LUKS führt Kinderspital und Frauenklinik räumlich zusammen
Luzern - Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) hat sein neues Kinderspital Zentralschweiz und seine neue Frauenklinik offiziell eröffnet. Deren enge Vernetzung soll optimale Voraussetzungen für eine moderne Frauenmedizin, Geburtshilfe und Versorgung von Kindern und Jugendlichen schaffen.
Das Luzerner Kantonsspital hat seinen Neubau feierlich eröffnet. Er schafft laut einer Mitteilung moderne Voraussetzungen für die Kindermedizin, Geburtshilfe und Gynäkologie. Zentrales Element dieses Projekts ist die räumliche Zusammenführung des neuen Kinderspitals Zentralschweiz und der neuen Frauenklinik. Diese Entscheidung nannte Dr. iur. Michaela Tschuor, Vorsteherin des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern, in ihrer Rede «visionär, mutig und richtig». In den kommenden Wochen ziehen beide Einrichtungen in den Neubau um.
Auch im neuen Perinatalzentrum selbst werden wichtige Fachbereiche rund um Schwangerschaft, Geburt und Versorgung von Neugeborenen zusammengefasst. Das soll die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachleute erleichtern und so eine koordinierte Versorgung von Mutter und Kind unterstützen.
Das LUKS bezeichnet den Neubau als «eines der bisher grössten und visionärsten Infrastrukturprojekte seiner Geschichte». Er wurde seit 2020 «unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen» realisiert. Gemäss aktueller Prognose entfallen 202 Millionen Franken der Investitionen auf das Kinderspital und 84 Millionen Franken auf die Frauenklinik.
Über den regulären Leistungsauftrag hinausgehende Angebote und Qualität wurden den Angaben zufolge dank der 2020 gegründeten Stiftung Zukunft Kinderspital Zentralschweiz verwirklicht. «Eltern und Bezugspersonen können künftig noch stärker in die Betreuung einbezogen werden», wird Prof. Dr. med. Martin Stocker, der Leiter des Kinderspitals, zitiert. «Davon profitieren Kinder, Familien und letztlich auch die Qualität der Versorgung.»
Die neue Frauenklinik «schafft mehr Privatsphäre für unsere Patientinnen und erleichtert gleichzeitig die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche», so die Co-Leiterinnen der Frauenklinik, Prof. Dr. med. Christine Brambs und Dr. med. Corina Christmann. «Das kommt sowohl den Patientinnen als auch unseren Teams zugute.»