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15.06.2026 | Mobilität, Nachhaltigkeit, Fachkräfte | Lesezeit: 3 min

Lastenvelos für Luzerner Betriebe: Förderung für nachhaltige Mobilität

Luzern - Anlässlich der Gwärb 2026 macht die Albert Koechlin Stiftung (AKS) auf ein konkretes Förderprogramm aufmerksam: Betriebe aus der Stadt Luzern, der Agglomeration und der ganzen Innerschweiz können beim Kauf eines Lastenvelos eine Rückerstattung von 50 Prozent der Anschaffungskosten beantragen.

Lastenvelos eignen sich besonders für kurze Strecken im städtischen Raum. Auf Distanzen bis zu einigen Kilometern sind sie im dichten Verkehr oft schneller als Kleintransporter – und im Unterhalt deutlich günstiger. Für die Nutzung ist kein Führerausweis erforderlich, was die Einsatzmöglichkeiten im Betrieb erweitert.

Dass das in der Praxis funktioniert, zeigt ein Luzerner Beispiel: Die Trigonet AG setzt ein E-Bike mit Anhänger für Baustellen, Besorgungen und Sitzungstermine in der Nähe ein. «Das E-Bike in Kombination mit dem Anhänger ist die ideale Ergänzung zur Autoflotte, wenn es um nahe gelegene Baustellen, Besorgungen oder Sitzungstermine geht. Am meisten profitierten die Lernenden, welche noch keinen Führerausweis besitzen. Sie konnten dank dem Cargovelo selbstständig auf Baustellen fahren und Aufträge erledigen», sagt das Unternehmen.

Wer noch unsicher ist, ob ein Lastenvelo zum eigenen Betrieb passt, kann es während zwei Wochen kostenlos testen. Je nach Geschäftsadresse erfolgt die Unterstützung durch die AKS oder die Stadt Luzern. Bei einem Kauf beteiligt sich die AKS zusätzlich an den Kosten für die Firmenbeschriftung des Fahrzeugs.

Die Albert Koechlin Stiftung setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung in der Zentralschweiz ein. Das Lastenvelo-Förderprogramm ist Teil dieses Engagements und soll Betrieben den Umstieg auf emissionsarme Mobilität erleichtern.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen: www.cleverunterwegs.ch/lastenvelo

Albert Koechlin Stiftung