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12.03.2026 | Lesezeit: 3 min

Kanton Luzern schliesst Jahresrechnung 2025 erneut mit Überschuss ab

Luzern – Der Kanton Luzern schliesst die Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 338,2 Millionen Franken ab. Haupttreiber des Ergebnisses sind höhere Steuereinnahmen von natürlichen und juristischen Personen. Damit erzielt der Kanton bereits zum achten Mal in Folge einen positiven Abschluss.

Der Kanton Luzern weist laut einer Mitteilung des Kantons für das Jahr 2025 einen Ertragsüberschuss von 338,2 Millionen Franken aus. Budgetiert war ursprünglich ein Aufwandüberschuss von 31,3 Millionen Franken. Das effektive Ergebnis liegt damit um 369,5 Millionen Franken über dem Budget. Die Gesamtausgaben des Kantons beliefen sich auf rund 4,6 Milliarden Franken.

Massgeblich zum positiven Abschluss beigetragen haben höhere Steuereinnahmen. Insgesamt erreichten die Steuererträge und Anteile an Bundeserträgen rund 2,45 Milliarden Franken und lagen damit etwa 256 Millionen Franken über dem Budget. Besonders deutlich über den Erwartungen lagen die Einnahmen bei den natürlichen Personen mit 1,243 Milliarden Franken sowie bei den juristischen Personen mit 428,8 Millionen Franken.

Zusätzlich zum Steuerwachstum wirkten sich eine konsequente Budgetdisziplin in der Verwaltung sowie eine nicht budgetierte Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank von rund 96 Millionen Franken positiv auf das Ergebnis aus.

Mit dem guten Abschluss steigt das Nettovermögen des Kantons Luzern auf 811,5 Millionen Franken. Gleichzeitig hält die Jahresrechnung die Vorgaben der Schuldenbremse bei den Nettoschulden ein.

Der Regierungsrat betont jedoch, dass auch bei positiven Abschlüssen ein sorgfältiger Umgang mit den Finanzen notwendig bleibt. In verschiedenen Bereichen wie Bildung, Sicherheit, Gesundheit und Soziales entstehen zusätzliche Anforderungen und Kosten, die weiterhin umsichtig geplant werden müssen. Zudem bleibt das wirtschaftliche Umfeld angesichts geopolitischer Entwicklungen und globaler Unsicherheiten herausfordernd.

Vom positiven Ergebnis sollen Bevölkerung und Wirtschaft ebenfalls profitieren. Der Steuerfuss wurde per 1. Januar 2026 von 1,55 auf 1,45 Einheiten gesenkt. Für 2027 plant der Regierungsrat eine weitere Reduktion auf 1,40 Einheiten. Parallel dazu plant der Kanton grössere Investitionen, unter anderem in Bildungs, und Sicherheitsinfrastrukturen sowie in den Ausbau der Mobilitätsinfrastruktur.