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17.07.2026 | Advanced Manufacturing | Lesezeit: 3 min

JTI in Dagmersellen wird 55 Jahre alt

Dagmersellen LU - 1971 hat die sogenannte Camel Fabrik in Dagmersellen die Produktion aufgenommen. Seither hat sich der heutige Produktionsstandort von Japan Tobacco International (JTI) zu einem wichtigen Bestandteil der Zentralschweizer Industrie entwickelt.

Die lokale Marktorganisation Dagmersellen der Japan Tobacco International blickt auf ihr 55-jähriges Bestehen zurück. 1971 als sogenannte Camel Fabrik gegründet, habe sich JTI Dagmersellen inzwischen «zu einem der modernsten Produktionsstandorte von JTI weltweit und zu einem wichtigen Pfeiler der Industrie in der Zentralschweiz entwickelt», schreibt JTI in einer Mitteilung. In Dagmersellen arbeiten rund 400 Mitarbeitende aus über 30 Nationen.

Die meisten Produkte aus Dagmersellen sind für den Export bestimmt. Gleichzeitig ist das Unternehmen fest in der Region verwurzelt. Viele Mitarbeitende seien schon seit Jahren in Dagmersellen aktiv, erläutert JTI. Das Unternehmen setzt bei Rekrutierung und Erhalt von Mitarbeitenden unter anderem auf flexible Arbeitsmodelle, umfassende Elternzeitregelung, Ausbildung der nächsten Generation und Einstiegsmöglichkeiten für Hochschulabsolvierende. «Die Mitarbeitenden aus aller Welt und die guten lokalen Partnerschaften schaffen eine ideale Grundlage, um JTI in der Schweiz weiter voranzubringen», erläutern Nihal Açikel, Factory Lead, und Raffaele Santin, General Manager bei JTI in der Mitteilung.

«JTI ist aus Dagmersellen nicht mehr wegzudenken», wird der Dagmerseller Gemeindepräsident Markus Riedweg in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge attestiert der kantonale Regierungsrat Fabian Peter dem Produktionsstandort, ein bedeutender Motor für Beschäftigung und Wertschöpfung zu sein. Das Unternehmen selbst will mit laufenden Investitionen sicherstellen, «dass Produktion auch in einem Hochlohnland langfristig wettbewerbsfähig bleibt».

JT International AG