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29.09.2026 | Building Technology | Lesezeit: 3 min

immoTable Luzern: Wachstum braucht gemeinsame Planung

Emmenbrücke – Der Kanton Luzern wird weiter wachsen. Damit das raumverträglich gelingt, müssen Richtplanung, Wohnraum, Arbeitsgebiete und Infrastruktur zusammenspielen, und die Planung braucht einen langen Vorlauf. Das wurde am 110. immoTable Luzern in Emmenbrücke deutlich.

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Immobilienwirtschaft und Standortentwicklung diskutierten am 24. September im Kultur- und Kongresszentrum Gersag, wie Luzern wachsen kann, ohne dass Wohnungsnot, Verkehrsbelastung und der Druck auf bestehende Quartiere zunehmen. Neue Entwicklungsräume wie Luzern Süd oder Luzern Nord könnten einen Mehrwert für die Region schaffen, wenn Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Infrastruktur und Aufenthaltsqualität von Beginn an gemeinsam gedacht würden. So heisst es in einer Mitteilung des Veranstalters immoinvest.ch.

Regierungsrat Fabian Peter, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, verwies auf die anstehenden Weichenstellungen beim Durchgangsbahnhof, beim Bypass und bei den geplanten Teilüberdeckungen in Luzern Süd.

Auf dem Podium machten Stefan Jönsson [Funktion] von der Luzerner Kantonalbank sowie Samuel Bucher [Funktion] und Silvio Frei [Funktion] von newhome.ch deutlich, dass es zusätzliche Wohnungen und verfügbare Entwicklungsflächen ebenso brauche wie klare rechtliche Rahmenbedingungen und verlässliche Verfahren für langfristige Investitionen. Wo damit hohe Lebensqualität geschaffen werde, steige auch die Akzeptanz für Veränderungen und grössere Entwicklungen.

Andreas Zettel, Leiter Unternehmensentwicklung der Wirtschaftsförderung Luzern, unterstrich die Bedeutung attraktiver Standorte für ansässige und neu angesiedelte Unternehmen. Die kantonalen Entwicklungsschwerpunkte sollen laut Zettel die Siedlungs-, Verkehrs- und Standortentwicklung entlang gut erschlossener Mobilitätsachsen verbinden. «Luzern ist erfolgreich und bleibt attraktiv», sagte er.