ImmoTable diskutiert Raumplanung für Luzerns Zukunft
Luzern - Der 110. immoTable Luzern hat deutlich gemacht, dass die Planung für das erwartete Wachstum mit langem Vorlauf in Angriff genommen werden muss. Um das erwartete Bevölkerungswachstum zu bewältigen, müssten Richtplanung, Wohnraum, Arbeitsgebiete und Infrastruktur zusammenspielen.
Neue Entwicklungsräume wie Luzern Süd oder Luzern Nord können einen Mehrwert für die Region schaffen, wenn Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Infrastruktur und Aufenthaltsqualität von Beginn an gemeinsam gedacht werden. Dies stellte der 110. immoTable Luzern laut einer Mitteilung des Veranstalters immoinvest.ch heraus. Er fand am 24. September im Kultur- und Kongresszentrum Gersag in Emmenbrücke statt.
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Immobilienwirtschaft und Standortentwicklung diskutierten, wie Luzern weiter wachsen kann, ohne dass Wohnungsnot, Verkehrsbelastung und der Druck auf bestehende Quartiere zunehmen. Damit das erwartete Bevölkerungswachstum raumverträglich bewältigt werden könne, müssten Richtplanung, Wohnraum, Arbeitsgebiete und Infrastruktur zusammenspielen, betonte Regierungsrat Fabian Peter und verwies auf die anstehenden Weichenstellungen bezüglich Durchgangsbahnhof, Bypass und die geplanten Teilüberdeckungen in Luzern Süd.
Auf dem Podium machten Stefan Jönsson von der Luzerner Kantonalbank, Samuel Bucher und Silvio Frei von newhome.ch deutlich, dass es zusätzliche Wohnungen und verfügbare Entwicklungsflächen ebenso brauche wie klare rechtliche Rahmenbedingungen und verlässliche Verfahren für langfristige Investitionen. Wo damit hohe Lebensqualität geschaffen werde, so betonten sie, steige auch die Akzeptanz für Veränderungen und grössere Entwicklungen.
Andreas Zettel von der Wirtschaftsförderung Luzern unterstrich die Bedeutung attraktiver Standorte für ansässige und neu angesiedelte Unternehmen. Kantonale Entwicklungsschwerpunkte sollen die Siedlungs-, Verkehrs- und Standortentwicklung entlang gut erschlossener Mobilitätsachsen verbinden. «Luzern ist erfolgreich und bleibt attraktiv», sagte er. «Luzern ist Zukunft.»