Wirtschaftsförderung
Luzern

Sie haben eine Firma im Kanton Luzern? Auf unserer Website finden Sie alle wichtigen Informationen für Luzerner Unternehmen. 

INVEST PROMOTION

Sie interessieren sich für den Firmenstandort Luzern? Auf unserer INVEST Website finden Sie alle wichtigen Informationen zum Wirtschaftsraum Luzern.

HomeNews

27.09.2022 | Lesezeit: 2 min

HSLU erarbeitet Empfehlungen für nachhaltige Hochhäuser

Luzern - Forschende der Hochschule Luzern (HSLU) sind der Frage nach sozial nachhaltigen Hochhäusern nachgegangen. Eine entsprechende Studie gibt Empfehlungen für Planung und Bau von Hochhäusern. Das Spektrum reicht von Erreichbarkeit über Struktur der Bewohnenden bis zu Fragen der Identifikation.

Forschende verschiedener Fachbereiche der HSLU haben sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich ein Hochhaus sozial nachhaltig gestalten lässt, informiert die HSLU in einer Mitteilung. Dazu wurden architektonische, soziale und wirtschaftliche Aspekte untersucht. Aus ihren Erkenntnissen haben die Forschenden Planungs- und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Das interdisziplinäre Hochschulprojekt wurde von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, Innosuisse, gefördert.

Ein nachhaltiges Hochhaus biete «sowohl eine hohe individuelle als auch kollektive Lebensqualität und hat das gemeinschaftliche Zusammenleben heute und für künftige Generationen im Blick», wird Projektinitiator Alex Willener in der Mitteilung zitiert. Um diese Anforderungen zu erfüllen, müsse das Gebäude sowohl seinen Bewohnenden als auch den Menschen in seinem Umfeld von Nutzen sein, den sozialen Zusammenhalt fördern und dazu noch wirtschaftlich tragbar sein, schreibt die HSLU.

In einem Hochhaus leben Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen und Erwartungen unter einem Dach. Die Forschenden raten dazu, das Zusammenleben dieser Unterschiede bereits bei der Planung zu berücksichtigen und im fertiggestellten Gebäude zu fördern. Damit ein Hochhaus auch in der Umgebung akzeptiert wird, solle es dem ganzen Quartier etwas bieten. Als Beispiele werden in der Mitteilung Arztpraxen, Kinderkrippen oder ein Quartiertreffpunkt genannt. Um das Hochhaus an sich verändernde Bedürfnisse anpassen zu können, empfehlen die Forschenden bereits beim Bau darauf zu achten, dass Räume mit wenig Aufwand zusammengelegt oder neu unterteilt werden können.

Hochschule Luzern

 

 

Senden