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01.02.2019 | Lesezeit: 5 min

Glice installiert rekordviele Eisbahnen

Luzern - Die Luzerner Jungfirma Glice hat im vergangenen Jahr 140 ihrer synthetischen Eisbahnen weltweit installiert – ein neuer Rekord. Die Bahnen des Start-ups basieren auf einer innovativen Kunststofftechnologie.   Glice stellt seine Eisbahnen mit einer nachhaltigen Kunststofftechnologie her. Beim Schlittschuhlaufen schlitzen die Kufen die Mol

Luzern - Die Luzerner Jungfirma Glice hat im vergangenen Jahr 140 ihrer synthetischen Eisbahnen weltweit installiert – ein neuer Rekord. Die Bahnen des Start-ups basieren auf einer innovativen Kunststofftechnologie.

 

Glice stellt seine Eisbahnen mit einer nachhaltigen Kunststofftechnologie her. Beim Schlittschuhlaufen schlitzen die Kufen die Moleküle so auf, dass ein Gleitstoff freigesetzt wird. Dabei wird die Reibung so minimiert, dass sich das Gleiten wie auf echtem Eis anfühlt. Nach dem Aufbau der Eisbahn sind weder Wasser noch Energie nötig.

 

Mit seinen Eisbahnen hat Glice weltweit Erfolg: Im Jahr 2018 konnte die Firma laut einer Mitteilung insgesamt 140 Eisbahnen installieren und erzielte damit einen neuen Rekord. Die installierten Eisbahnen befinden sich an den unterschiedlichsten Orten der Welt – von der Karibik bis zu den Malediven und von Südafrika bis Südkorea.

 

Unter anderem konnte Glice 2018 auch einen Vertrag mit dem HC Davos schliessen. Für 140.000 Franken hat der Klub eine Anlage bestellt. Laut einem Bericht des SRF kostet bei der herkömmlichen Eisbahn des Klubs alleine die Kältetechnik 1,5 Millionen Franken. Der Klub ist der erste in der Schweiz, der gezielt auf synthetischem Eis trainiert.

 

Glice wurde 2012 gegründet und hat seinen Sitz in Luzern. Hinter dem Start-up steht ein Team aus Athleten und Wissenschaftlern.

 

 

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