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06.03.2026 | ICT & New Work, Innovation | Lesezeit: 2 min

Finpension will ins Hypothekargeschäft einsteigen

Luzern - Die finpension AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit 4,6 Milliarden Franken verwaltetem Vermögen abgeschlossen. Im Februar wurde dann die 5-Milliarden-Franken-Marke geknackt. In Kürze will das bislang auf Vorsorge spezialisierte Fintech auch ins Hypothekargeschäft einsteigen.

Die finpension AG plant die Ausweitung ihres Angebots auf das Hypothekargeschäft. «Gerade bei Hypotheken sehen wir grosses Potenzial», wird Beat Bühlmann in einer entsprechenden Mitteilung zitiert. «Die Banken verdienen gut an der Zinsdifferenz – ohne dabei digital oder günstig zu sein», so der Co-Gründer und Verwaltungsratspräsident des bislang auf Vorsorge spezialisierten Luzerner Fintech-Unternehmens. «Wir glauben, das geht besser.»

Ende Februar hat finpension die 5-Milliarden-Franken-Marke bei den verwalteten Kundenvermögen geknackt. Per Ende 2025 wies das 2017 gegründete Unternehmen 4,6 Milliarden Franken verwaltetes Vermögen aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um 45 Prozent. Davon wurden 1,1 Milliarden Franken als Nettoneugeld eingespielt.

Bei einem Geschäftsertrag von 16,8 Millionen Franken konnte finpension im Berichtsjahr einen Reingewinn von 7,7 Millionen Franken verbuchen. Dies entspricht einer Steigerung um 27 Prozent im Jahresvergleich. Inklusive des Jahresgewinns 2025 verfügt das Unternehmen über ein Eigenkapital von 20,4 Millionen Franken.

Finpension fungiert als von der Finanzmarktaufsicht (FINMA) lizenziertes kontoführendes Wertpapierhaus mit eigener Vorsorgestiftung. Das Fintech führt seine Kundendepots selbst.

finpension AG