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03.06.2022 | Lesezeit: 2 min

Evismo und Hochschule Luzern forschen über Herzgesundheit

Zürich/Luzern - Innosuisse ermöglicht mit 1,15 Millionen Franken den Start eines Projekts zur Früherkennung von Störungen des Herzrhythmus. Darin entwickelt das Zürcher eHealth-Start-up evismo mit dem iHomeLab der Hochschule Luzern Algorithmen zur frühzeitigen Diagnose und Behandlung.

Evismo und das iHomeLab der Hochschule Luzern entwickeln gemeinsam Systeme und Algorithmen, um Herzrhythmusstörungen früh zu erkennen und zum Teil auch vorherzusagen. Die Schweizerische Innovationsagentur Innosuisse unterstützt dieses Projekt mit 1,15 Millionen Franken.

Die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Vorhofflimmern, Herzrasen oder anderen Störungen kann einen Hirnschlag verhindern. Von der häufigsten Form der Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, sind laut einer Medienmitteilung von evismo in der Schweiz rund 100'000 Personen betroffen. Bei den über 75-Jährigen liegt die Zahl zehnmal so hoch. Evismo bietet seit etwa drei Jahren medizinischem Fachpersonal und Schlaganfallzentren seine digitale Langzeit-EKG-Diagnostik CardioFlex an.

Mit dem auf zwei Jahre angelegten Projekt «möchten wir nicht einfach die heutige EKG-Diagnostik digitalisieren, sondern vielmehr menschliche und Künstliche Intelligenz vernetzen», wird evismo-Mitgründer Alexander Panos zitiert. Zentraler Bestandteil des Projekts ist das Auslesen geschlechtsspezifischer Unterschiede bei Herzrhythmusstörungen. Damit soll eine Datenlücke geschlossen und ein Beitrag zu einer geschlechtergerechten Diagnostik geleistet werden.

Das iHomeLab der Hochschule Luzern bringt seine Expertise im Maschinellen Lernen und in vielseitigen Methoden zur Datenanalyse ein. Patric Eberle, Leiter der Forschungsgruppe Active and Assisted Living am iHomeLab, ist überzeugt, «dass wir damit eine Pionierrolle in der EKG-Diagnostik weltweit einnehmen können». 

evismo AG

 

 

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