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30.06.2026 | Nachhaltigkeit, Innovation | Lesezeit: 3 min

Emmi Gruppe zeichnet Nachhaltigkeitsprojekte aus

Luzern - Die Emmi Gruppe hat beim Emmi Nachhaltigkeitstag 2026 Projekte ausgezeichnet, die Nachhaltigkeit mit Mehrwert für Kunden und Marktpotenziale verbinden. Prämiert wurden eine neue Verpackungslösung für Emmi Caffè Latte, die B-Corp-Rezertifizierung von Emmi-Tochtergesellschaften sowie ein Kreislaufprojekt in Brasilien.

Die Emmi Gruppe, Anbieter von Milchprodukten und Desserts, hat im Rahmen des Emmi Nachhaltigkeitstags besonders wirkungsvolle Nachhaltigkeitsprojekte ausgezeichnet. Die Mitarbeitenden der Gruppe reichten laut einer Mitteilung insgesamt 38 Nachhaltigkeitsinitiativen ein, von denen drei Projekte prämiert wurden.

Sieger des diesjährigen Nachhaltigkeitstags ist eine neue Verpackungslösung für Emmi Caffè Latte, den Ready-to-drink-Kaffee der Gruppe. Die ausgezeichnete Verpackung verzichtet neu auf die Aluminiumplatine sowie das PET-Sleeve und macht den Becher dadurch «vollständig recyclingfähig».

Den zweiten Platz belegten die Emmi-Dessertgesellschaften in Frankreich, Grossbritannien, Belgien und den Niederlanden. Den vier Tochtergesellschaften gelang nach der Erstzertifizierung als B Corp im Jahr 2022 eine erfolgreiche Rezertifizierung, bei der sie ihre Bewertung deutlich steigern konnten. Die international anerkannte Zertifizierung bewertet die soziale, ökologische und unternehmerische Verantwortung eines Unternehmens und stärkt gleichzeitig dessen Glaubwürdigkeit im Markt sowie die Gewinnung neuer Kundinnen und Kunden.

Den dritten Platz erreichte die brasilianische Tochtergesellschaft Laticínios Porto Alegre. Gemeinsam mit lokalen Partnern etablierte das Projektteam eine funktionierende Kreislauflösung für Getränkeverpackungen in einer Region mit fehlender Recyclinginfrastruktur. Die Initiative schafft zusätzliche Einkommensmöglichkeiten und stärkt gleichzeitig die lokalen Gemeinschaften.

Was die prämierten Nachhaltigkeitsprojekte der Emmi Gruppe auszeichnet, ist die Verbindung von relevanten Lösungen mit messbarer Wirkung für Umwelt und Gesellschaft sowie die Förderung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, wie es in der Mitteilung heisst. Dieses Konzept decke sich mit den Ausführungen von Prof. Johanna Gollnhofer von der Universität St.Gallen, die am Nachhaltigkeitstag als Keynote-Speakerin auftrat. Laut der Konsumforscherin ist Nachhaltigkeit für die Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten kein eigenständiger Kaufgrund, sondern muss sich in überzeugenden Produkten, konkreten Nutzenversprechen und greifbaren Lösungen widerspiegeln.

Emmi