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28.05.2026 | Lesezeit: 3 min

CKW bestätigt Vorjahresergebnis

Luzern - Die CKW-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2025/26 eine solide operative Leistung erzielt. Die Gruppe konnte ihr bereinigtes EBIT um 3,7 Prozent auf insgesamt 90 Millionen Franken steigern, die Gesamtleistung sank um 2 Prozent auf 594 Millionen Franken. Als Grund für die stabile Leistung nennt die Gruppe ihre Absicherungsstrategie.

Die CKW-Gruppe hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 ein bereinigtes EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) in Höhe von 89,8 Millionen Franken erzielt, was einer Steigerung von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Gesamtleistung sinkt laut einer Mitteilung leicht um 2 Prozent auf 594,1 Millionen Franken. Das gesteigerte Betriebsergebnis ist laut Mitteilung der Absicherungsstrategie der Gruppe zu verdanken. Obwohl die Axpo-Tochter im ersten Halbjahr aufgrund von Arbeiten im Kernkraftwerk Gösgen eine tiefere Produktionsmenge erzielte, sicherte sie ihre operative Leistung mit vorab abgesicherten Strompreisen.

Im ersten Halbjahr tätigte CKW Investitionen in Sach- und immaterielle Anlagen in Höhe von 29,2 Millionen Franken. Im Segment Energie zielten die Investitionen im Berichtzeitraum auf die Sanierung des Kraftswerk Emmenwald sowie auf Wärmeverbundprojekte. Im Segment Netz investierte CKW über 20 Millionen Franken in die Erneuerung ihres Stromnetzes. Das Segment Gebäudetechnik ist mit einer rückläufigen Nachfrage nach Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen konfrontiert, im Bereich Elektroinstallationen hat CKW Umsatz und Marge halten können.

CKW treibt gleichzeitig den Ausbau der Netzinfrastruktur und der erneuerbaren Energien voran. Neue Tarifmodelle, der Flexibilitätsmarkt für Photovoltaikanlagen sowie lokale Elektrizitätsgemeinschaften sollen helfen, das Stromnetz stabil zu halten und Solarstrom effizienter zu nutzen. Zudem arbeitet CKW gemeinsam mit Axpo an mehreren Windparkprojekten im Kanton Luzern und plant weitere Wärmeverbünde zur Reduktion fossiler Heizsysteme.

CKW