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24.07.2026 | Headquarters | Lesezeit: 3 min

CALIDA GROUP mit gesteigerter Effizienz – Vereinfachung Portfolio

Oberkirch LU - Die Calida-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 trotz verbesserter Profitabilität einen tieferen Umsatz erzielt und einen Verlust von 0,6 Millionen Franken geschrieben. Der Wäschehersteller verkauft die Marke Cosabella und verzichtet auf das angekündigte Aktienrückkaufprogramm.

Der Wäschehersteller Calida hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 93,7 Millionen Franken erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 7,9 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Das bereinigte EBITDA verdoppelte sich gemäss einer Mitteilung auf 3,0 Millionen Franken, während sich das Betriebsergebnis (EBIT) von -1,8 auf -0,3 Millionen Franken verbesserte.  

Unter dem Strich resultierte dennoch ein Verlust von 0,6 Millionen Franken nach einem Gewinn von 0,9 Millionen im Vorjahressemester, der auf den Verkauf eines Fabrikgebäudes zurückzuführen war. 

Der Umsatz der amerikanischen Lingeriemarke Cosabella brach um 36,6 Prozent von 6,8 auf 4,3 Millionen Franken ein. Die Calida-Gruppe verkauft die Marke an die New Yorker Crown Brands Group. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Mit dem Verkauf will sich die Calida-Gruppe auf ihre Kernmarken Calida und Aubade konzentrieren und ihre Konzernstruktur vereinfachen. 

Auf die Marke Calida entfielen im ersten Halbjahr 62,7 Millionen Franken Umsatz (-5,0 Prozent). Aubade setzte 26,7 Millionen Franken um (-7,8 Prozent). Calida verbesserte die Bruttomarge im Direktvertrieb, Aubade steigerte den E-Commerce-Umsatz knapp zweistellig. "Mit gezielten Massnahmen in Organisation, Produktentwicklung und Markenkommunikation hat die Calida Group ihre Effizienz erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit von Calida und Aubade weiter gestärkt", so Gruppen-CEO Thomas Stöcklin. 

Der Verwaltungsrat verzichtet zudem auf das angekündigte Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2 Prozent des Aktienkapitals. Gründe sind die strategische Überprüfung sowie der Wunsch, die finanzielle Flexibilität zu erhalten. 

Für das Gesamtjahr bestätigt die international aktive Gruppe mit Sitz in Oberkirch das Ziel einer operativen EBIT-Marge von mehr als 6 Prozent, rechnet jedoch weiterhin mit einer verhaltenen Konsumentenstimmung in den Kernmärkten.

CALIDA AG