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31.05.2022 | Lesezeit: 2 min

B. Braun investiert in Escholzmatt

Sempach LU - Eine hohe Nachfrage nach Instrumenten für Operationen hat die Umsätze der B. Braun Medical AG 2021 gesteigert. Das Unternehmen lässt diese Produkte am Standort Escholzmatt LU produzieren. Dort werden nun 20 Millionen Franken in eine Aufstockung des Gebäudes und neue Anlagen investiert.

Die Umsätze der B. Braun Medical AG sind im Geschäftsjahr 2021 um 8 Prozent auf 427,5 Millionen Franken gestiegen, informiert ein Bericht in der «Luzerner Zeitung». Als Wachstumstreiber hat dabei das Geschäft mit Operationsinstrumenten des Schweizer Medtech-Unternehmens fungiert. Sie lässt B. Braun am Produktionsstandort Escholzmatt herstellen. Im Jahr zuvor hatte dagegen das Geschäft mit den in Sempach gefertigten Desinfektionsmitteln die Wachstumsdynamik von B. Braun dominiert. 

Nun will die Schweizer Tochter der deutschen B. Braun AG in Escholzmatt ausbauen. Das bestehende Gebäude werde aufgestockt und mit neuen Anlagen ausgestattet, heisst es im Bericht. Dafür will B. Braun insgesamt 20 Millionen Franken investieren. 

Im 50. Jahr der Schweizer Firmengeschichte will B. Braun zudem ein neues Produktionsgebäude in Sempach einweihen. Bis Mai 2023 sollten die Arbeiten beendet sein, heisst es dazu im Bericht. Mit den neuen Einrichtungen können die Produktionskapazitäten in Sempach auf 40 Millionen Desinfektionsflaschen pro Jahr verdoppelt werden. Dafür investiert B. Braun insgesamt 70 Millionen Franken. Weitere 15 Millionen Franken will das Unternehmen am Standort Crissier VD investieren. 

Im vergangenen Jahr sei die B. Braun Medical AG vor allem von Rohstoffknappheit und damit verbundenen Preiserhöhungen konfrontiert gewesen, erläutert Unternehmenschef Roman Kübler im Bericht. Bereits Anfang Jahr hat das Unternehmen daher die Preise erhöht, Anfang Juli will B. Braun mit einem «temporären Energie- und Rohstoffzuschlag» nachlegen. Er könnte bei einer Entspannung der Lieferketten wieder zurückgenommen werden. 

B. Braun Medical AG

 

 

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