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15.07.2026 | Innovation, Nachhaltigkeit | Lesezeit: 3 min

Arrhenius sichert sich Kapital für CO2-Entfernung mit Mikroalgen

Horw LU - Die Arrhenius AG hat eine Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit dem Kapital will das Unternehmen seine Technologie zur dauerhaften CO2-Entfernung aus der Luft mit Mikroalgen skalieren. Geplant sind eine 500 Quadratmeter grosse Pilotanlage sowie die erste kommerzielle Anlage im Ausland.

Das Cleantech-Start-up Arrhenius hat neue Investoren gewonnen. Zu den Geldgebern der Seed-Runde zählen gemäss einer Mitteilung die CTA AG aus Münsingen BE, die YOUNG VENTURES AG aus Cham ZG sowie die Business Angels Thomas Krumbeck und Ralf Wildenhues. Angaben zur Höhe der Finanzierung machte Arrhenius nicht.

Mit dem frischen Kapital will das 2023 gegründete Unternehmen mit Sitz in Horw den nächsten Entwicklungsschritt umsetzen. Geplant ist eine 500 Quadratmeter grosse Pilotanlage, mit der das Unternehmen seine Negativemissionstechnologie (NET) zur dauerhaften Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre unter realen Betriebsbedingungen validieren will.

Dafür werden Mikroalgen in Photobioreaktoren mithilfe von Sonnenlicht und Nährstoffen aus Abwasser kultiviert. Während der Photosynthese binden die Algen Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Anschliessend wird die kohlenstoffreiche Biomasse – sie besteht zu über 50 Prozent aus Kohlenstoff – getrocknet und langfristig unterirdisch gelagert.

Nebst der Pilotanlage bereitet Arrhenius zudem den Bau seiner ersten kommerziellen Anlage im Ausland vor.

Die neuen Investoren bringen neben Kapital auch Erfahrung in den Bereichen Unternehmertum, Industrie und Klimatechnologien ein. "Wir danken ihnen für ihr Vertrauen in unser Team und unsere Technologie sowie dafür, dass sie unsere Vision einer nachhaltigeren Zukunft teilen", schreibt Arrhenius.