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25.09.2026 | Building Technology, Nachhaltigkeit | Lesezeit: 3 min

Anliker und SOVAG starten Bauvorhaben Buholz mit Spatenstich

Emmen LU - Anliker und SOVAG haben die Weiterentwicklung auf dem Industrieareal Buholz mit einem Spatenstich eingeleitet. Anliker will hier ein Betriebs- und ein Verwaltungsgebäude für seine Gruppe von Bauunternehmen errichten. Der Sonderabfallverwerter SOVAG errichtet ein neues Betriebsgebäude.

Das Industrieareal Buholz in Emmen wird weiterentwickelt. Dafür liegt ein genehmigter Gestaltungsplan vor. Am 24. September haben das Bauunternehmen Anliker und der Sonderabfallverwerter SOVAG laut einer Mitteilung mit einem Spatenstich den offiziellen Start der Weiterentwicklung des Geländes begonnen.

Die SOVAG Sonderabfallverwertungs AG errichtet hier ein neues Betriebsgebäude für die Sortierung und Behandlung wässriger Sonderabfälle und Schlämme. Nötig wird der Neubau, weil der bisherige Standort dem Autobahnprojekt Bypass Luzern weichen muss. "Auf dem Buholz-Areal haben wir einen idealen Nachfolgestandort für unsere bisherigen Anlagen gefunden", wird CEO Thomas Silvain in der Mitteilung zitiert. Damit bleiben der Gemeinde rund 20 Arbeitsplätze erhalten. SOVAG ist eine Tochtergesellschaft des französischen Versorgungsunternehmens Veolia.

Anliker durchläuft derzeit das Baubewilligungsverfahren für Neubauten eines Betriebs- und eines Verwaltungsgebäudes. Beide sollen bis Herbst 2028 fertiggestellt sein. "Mit den Bauvorhaben investieren wir gezielt in die Zukunft unseres Unternehmens und unseres Werkhofstandorts", wird Roland Dubach zitiert, VR-Delegierter und CEO der Anliker Gruppe. "Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen, um bestehende Infrastrukturen im Werkhof Buholz schrittweise zu erneuern und den Standort nachhaltig und im Sinne unserer Mitarbeitenden weiterzuentwickeln."

Die Gebäude sollen über eine Grundwassernutzung mit Wärme und Kälte versorgt werden. Damit können im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen 500 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. 

ANLIKER AG