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15.01.2026 | Innovation | Lesezeit: 3 min

Albert Koechlin Stiftung und Gebert Rüf Stiftung fördern gemeinsam

Luzern/Basel - Die Albert Koechlin Stiftung unterstützt das Startup-Förderprogramm First Ventures der Gebert Rüf Stiftung mit bis zu 1,2 Millionen Franken. Damit sollen künftig gezielt Startups der Hochschule Luzern gefördert und die Innovationskraft in der Innerschweiz gestärkt werden.

Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) aus Luzern und die Gebert Rüf Stiftung haben die Vereinbarung einer Förderpartnerschaft in einer Mitteilung bekanntgegeben. Im Rahmen der Zusammenarbeit unterstützt die AKS das Startup-Förderprogramm First Ventures von 2026 bis 2029 mit einem Gesamtbetrag von bis zu 1,2 Millionen Franken. Ziel der zweckgebundenen Förderdonation ist es, jährlich zwei bis drei Startups der Hochschule Luzern (HSLU) zu finanzieren. So sollen die regionale Innovationskraft in der Innerschweiz nachhaltig gestärkt und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

«Als regional verankerte Stiftung wollen wir innovative Talente aus der Innerschweiz gezielt fördern. Die Kooperation mit der Gebert Rüf Stiftung erlaubt es uns, Wirkung zu skalieren und gleichzeitig die Nähe zur Region zu bewahren», wird Peter Kasper zitiert, Präsident der AKS.

Das Programm First Ventures erzielt laut Mitteilung eine hohe Hebelwirkung: Jeder investierte Förderfranken mobilisiert im Durchschnitt mehr als das Dreifache an zusätzlichen Mitteln – etwa durch Investierende, weitere Förderinstrumente oder Unternehmensumsätze.

Zu den bereits erfolgreich geförderten Projekten zählen unter anderem Cowa Thermal Solutions aus der HSLU, das seine Marktpräsenz durch eine Partnerschaft mit Meier Tobler stärken konnte, sowie Luya Foods aus der Berner Fachhochschule, dessen pflanzliche Fleischalternativen mittlerweile national im Detailhandel und in der Gastronomie etabliert sind.

Künftig will die Gebert Rüf Stiftung weitere Stiftungen und philanthropische Fördernde als Partner gewinnen, um die Förderung von Startup-Talenten regional und thematisch noch breiter abzustützen. 

Albert Koechlin Stiftung