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01.02.22 | 2 min

Schweiz ist Nr. 1 für Familienunternehmen

Die Schweiz bietet offenbar die besten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für inhabergeführte Familienunternehmen. Dies zeigt die neue Studie von PwC, die «EMEA Private Business Heatmap» (EPB Heatmap): das erstmalige von PwC Global durchgeführte Standortranking für Familienunternehmen.

Ausgewertet wurden 34 Länder. In fünf der sieben ausgewerteten Kategorien befindet sich die Schweiz unter den Top 5, in zwei Kategorien belegt sie gar den Spitzenplatz. Die Rangliste basiert auf Kriterien, die sich den folgenden Kategorien zuordnen lassen:

  • Makroökonomie (wie Bruttosozialprodukt, BIP, Inflationsrate) 
  • Privatwirtschaftliches Umfeld (wie FDI-Zufluss, Anzahl internationale Firmen & Investoren, Bankzinsen) 
  • Steuerlicher und regulatorischer Kontext (wie Unternehmensgewinnsteuern, Einkommenssteuern, MwST) 
  • ESG-Verhalten (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung, wie Korruption, Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, geschlechtsspezifisches Lohngefälle, CO2-Emissionen)
  • Gesundheit (wie Lebenserwartung, Ausgaben für Gesundheit) 
  • Bildung, Fachkenntnisse und Talente (wie Bildungsabschluss, Arbeitslosenquote oder Beschäftigungsgrad der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter) 
  • Technologische Infrastruktur (wie Zugang zu Internet, Mobiltelefon oder Breitband) 

«Privatwirtschaftliches Umfeld» und «Technologische Infrastruktur»: Hier rangiert die Schweiz auf Platz 1. In den Kategorien «ESG-Verhalten», «Gesundheit» sowie «Bildung/Fachkenntnisse/Talente» gehört die Schweiz zu den fünf besten Ländern. 
 
Wie können Schweizer Firmen von diesen Rahmenbedingungen profitieren? 
Die Wettbewerbsvorteile, die der Standort Schweiz bietet, sind vielseitig und breit abgestützt. Dies schafft ein starkes, robustes Wirtschaftsumfeld und fördert die Leichtigkeit des Geschäftsverkehrs für alle Firmen in der Schweiz. Dies hat sich insbesondere während der COVID-19-Pandemie gezeigt. Bereits im Herbst 2021 befand sich die Schweizer Wirtschaft wieder auf dem gleichen Niveau wie vor der Pandemie: Die Arbeitslosenzahlen waren tief und die Auftragsbücher in den meisten Branchen gut gefüllt. 
Auch die öffentliche Hand die Zeit der Pandemie gut überstanden, obwohl sie die Wirtschaft finanziell gestützt hat. In der Schweiz sind jedoch keine Steuererhöhungen nötig, um die von der Pandemie verursachten Mehrkosten zu bewältigen, wie das bei anderen Ländern in der EU oder der USA sichtbar wird. Das System Schweiz ist offenbar robuster und weniger krisenanfällig als die Ökosysteme anderer Industrieländer.  

Breiter Rückhalt in der Bevölkerung
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden bekanntlich von der Politik geschaffen. Die Wirtschaftspolitik in der Schweiz ist pragmatisch, wirtschaftsfreundlich und lösungsorientiert. Zudem geniesst das Unternehmertum einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung. Zu diesen einzigartigen Rahmenbedingungen tragen die Schweizer Stimmbürger Sorge. Dies zeigt sich immer wieder in den Volksabstimmungen der direkten Demokratie, in denen sich die Stimmbürger mit Umsicht und Eigenverantwortung für einen starken Werkplatz Schweiz aussprechen. 

Wie steht es um den Kanton Luzern?
Der Kanton Luzern steht nicht nur innerhalb der Schweiz, sondern auch im internationalen Vergleich sehr gut da. Der Kanton ist zwar nicht der grösste, bietet aber genau wie die Schweiz ausgewogene und sehr attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen. „Ein guter Standort für Privatunternehmen ist keine Frage der Grösse, sondern der Ausrichtung“ sagt Norbert Kühnis von PwC. Dies trifft nicht nur auf die Schweiz, sondern auch auf den Kanton Luzern zu. Luzern verinnerlicht die Werte und Tugenden der Schweiz und bietet mitunter die besten Rahmenbedingungen für Familienunternehmen in der Schweiz und im internationalen Vergleich.

EMEA Private Business Heatmap

 

© PwC: https://www.pwc.ch/de/insights/familienunternehmen-und-kmu/emea-private-business-heatmap.html