25.03.2020

Luzerner Studierende entwickeln Lösungen für Corona-Krise

 

Luzern - Informatik-Studierende der Hochschule Luzern werden IT-Lösungen entwickeln, die im Kampf gegen das Coronavirus helfen. Dazu schliessen sie sich einem 72-stündigen Hackathon an. Um dies zu ermöglichen, werden sogar Prüfungen verschoben.

 

Studierende der Hochschule Luzern (HSLU) beteiligen sich an der Initiative#CodeVsCovid19. Das Netzwerk wurde von HackZurich unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) ins Leben gerufen. Es soll die kollektive Intelligenz von Forschern, Entwicklern und Technologiespezialistinnen aus der ganzen Welt vereinen. Ziel ist es, IT-Lösungen für die Corona-Krise zu entwickeln.

 

Am 27. März startet im Rahmen der Initiative ein Online-Hackaton. Dabei werden Teilnehmer 72 Stunden lang Open-Source-Lösungen in verschiedenen vordefinierten Kategorien entwickeln. Zu den Kategorien gehören etwa Methoden zur Erkennung von Infektionen, Lösungen für den Heimunterricht oder Instrumente zur Sicherung des sozialen Lebens.

 

Die HSLU schickt eigenen Angaben zufolge den gesamten Master-Studiengang Applied Information & Data Science in den Einsatz. Insgesamt werden damit 180 HSLU-Studierende am Hackathon teilnehmen. Die Teilnahme am Hackathon wird an das Studium angerechnet. Prüfungen und Abgabefristen, die zeitlich mit diesem Einsatz zusammenfallen, werden verschoben.

 

„Wir bilden unsere Studentinnen und Studenten dazu aus, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Potenzial in vorhandenen Daten zu erschliessen“, sagt Andreas Brandenberg, Leiter des Studiengangs. Daher seien sie prädestiniert dafür, ihren Teil zur Bewältigung der Corona-Krise beizutragen.


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