22.05.2019

Universität Luzern schafft neues Departement

 

Luzern - Die Universität Luzern schafft ein Departement für Gesundheitswissenschaften und Medizin. Dieses wird unter anderem mit der Weltgesundheitsorganisation zusammenarbeiten.

 

Die Universität Luzern erhält ein neues Departement: Es entsteht durch die Umwandlung des Seminars für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in ein direkt dem Rektor unterstelltes Departement.

 

Das neue Departement wird drei Fachbereiche umfassen. Es handelt sich um die Gebiete Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik, Medizin sowie Rehabilitation. Geleitet wird es von Gerold Stucki, dem bisherigen Leiter des Seminars für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik.

 

„Mit dem neuen Departement sind wir optimal aufgestellt für den Start des Joint Masters Medizin und den Ausbau der Gesundheitswissenschaften“, so Rektor Bruno Staffelbach. Das erwähnte Masterstudium in Medizin wird im Herbst 2020 starten. Er wird in Zusammenarbeit mit Luzerner Kliniken und gemeinsam mit der Universität Zürich angeboten, wo die Studierenden den Bachelor absolvieren.

 

Das neue Departement wird den Angaben der Universität zufolge einen Schwerpunkt auf den Bereich Rehabilitation legen. „Rehabilitation als sozialwissenschaftliche Gesundheitsstrategie ist an den medizinischen Fakultäten der Schweizer Universitäten entweder nicht vertreten oder kein Schwerpunkt“, erklärt Stucki in einem Interview.

 

Im Bereich Rehabilitation wird das Departement laut Stucki auch mit der  Weltgesundheitsorganisation zusammenarbeiten. Ausserdem werde das Departement zum akademischen Zentrum eines Netzwerkes mit Partnern im Gesundheitssektor im Kanton Luzern. Dazu gehören die Schweizer Paraplegiker-Forschung und das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil LU, das Luzerner Kantonsspital, die Luzerner Psychiatrie, das Institut für Hausarztmedizin und Community Care und die Hirslandenklinik St. Anna.


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