08.11.2018

Schmolz + Bickenbach steigert Betriebsergebnis

 

Luzern - Trotz nachlassender Marktdynamik hat Schmolz + Bickenbach Umsatz und Betriebsergebnis im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres im Jahresvergleich verbessern können. Der Stahlkonzern führt dies auf die Übernahme von Ascometal, widerstandsfähige Endmärkte und gestiegene Stahlpreise zurück.

 

Einer Mitteilung von Schmolz + Bickenbach zufolge hat der Luzerner Stahlkonzern im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von insgesamt 780,0 Millionen Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Wachstum um 27,7 Prozent. Die hohe Wachstumsrate ist dabei zum Teil auf die erfolgreiche Akquisition der französischen Ascometal zurückzuführen. Zudem hatten die Verkaufspreise für Stahl im Berichtsquartal über denen des Vorjahresquartals gelegen.

Als bereinigtes Betriebsergebnis (EBITDA) weist Schmolz + Bickenbach im Berichtsquartal 41,8 Millionen Euro aus. Im Vorjahresquartal hatte das bereinigte EBITDA 38,0 Millionen Euro betragen. Das Konzernergebnis (EAT) konnte von einem Verlust von 7 Millionen Euro im dritten Quartal 2017 auf einen Verlust von 3,7 Millionen Euro im Berichtsquartal verbessert werden.

„Wie schon im ersten Halbjahr haben sich unsere Endmärkte insgesamt als widerstandsfähig gegenüber den zahlreichen politischen Turbulenzen erwiesen“, wird Konzern-CEO Clemens Iller in der Mitteilung zitiert. „Aufgrund dieser Marktlage und aufbauend auf unsere stabile Geschäftsbasis, konnten wir das Ergebnis im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern.“ Iller geht davon aus, „dass sich das Marktwachstum trotz erster Anzeichen einer abnehmenden Dynamik im Vergleich zum ersten Halbjahr auch im letzten Quartal fortsetzen wird“. Das Unternehmen hält daher an seinen für das Gesamtjahr gesetzten Zielen eines bereinigten Betriebsergebnisses (EBITDA) zwischen 230 und 250 Millionen Euro fest




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