07.11.2018

Neues Institut fasst Wirtschaftsrechtler zusammen

 

Die Universität Luzern fasst ihre Kompetenzen im Bereich Wirtschaftsrecht in einem neuen Institut für Wirtschaft und Regulierung zusammen. Damit will sie eine interdisziplinäre Forschung und Lehre mit Querbezügen über die klassischen Rechtsgebiete hinaus ermöglichen.

Die Universität Luzern ist um ein Institut reicher. Das neue Institut für Wirtschaft und Regulierung (WIRE) fasst 30 Professuren, Postdoktorierende und Doktorierende zusammen, die sich mit unterschiedlichen Fragen der Regulierung beschäftigen. Sie bringen dabei die Perspektiven des Privatrechts, des öffentlichen Rechts, aber auch der juristischen Grundlagenfächer in die Betrachtung von Wirtschaft und Regulierung ein, wie die Universität in einer Mitteilung schreibt. Damit will sie einen innovativen Ansatz zur Beantwortung komplexer Fragen rund um die Regulierung leisten.

Das Institut wird von Nicolas Diebold geleitet, seit 2016 Ordinarius für öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht. Vor seiner Berufung an die Universität leitete er das Kompetenzzentrum Binnenmarkt der Wettbewerbskommission in Bern.

Das Institut hat seinen operativen Betrieb mit dem Herbstsemester aufgenommen. Die offizielle Gründungsfeier findet am 18. Januar statt. Die öffentliche Veranstaltung befasst sich mit dem Thema faire Preise für Konsumenten und KMU. Dazu sind als Diskussionsteilnehmer die Luzerner SP-Nationalrätin und Konsumentenschützerin Prisca Birrer-Heimo, der Ausserhoder FDP-Ständerat Andrea Caroni, der SECO-Vizechef Eric Scheidegger und der Kartellrechtsexperte Roger Zäch eingeladen.


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