01.02.2018

Luzerner Kantonalbank: Jahresergebnis 2017

 

Die LUKB hat im Geschäftsjahr 2017 ihren Konzerngewinn um 6.4% auf 198.4 Millionen Franken gesteigert. Sie hat dabei in allen Ertragssparten zugelegt. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 16. April 2018 eine Dividendenerhöhung um 0.50 Franken auf 12.00 Franken pro Aktie. Für 2018 strebt die LUKB ein Resultat in der Grössenordnung von 2017 an.


«Wir haben die gute Ausgangslage genutzt und dürfen einen Jahresgewinn von 198.4 Millionen Franken ausweisen. Dieses Resultat übertrifft auch unsere eigenen Erwartungen. Im historischen Vergleich ist das Jahresergebnis 2017 sogar das beste Resultat, das die LUKB bisher erzielt hat», bewertete Verwaltungsrats-Präsidentin Doris Russi Schurter an der Medienorientierung in Luzern das abgelaufene Geschäftsjahr der LUKB.

 

Dividendenerhöhung auf 12.00 Franken beantragt

 

Der LUKB-Verwaltungsrat beantragt der am 16. April 2018 stattfindenden Generalversammlung, die Dividende von 11.50 auf 12.00 Franken pro LUKB-Namenaktie zu erhöhen. Bei Annahme des Antrags erfolgt die Gutschrift der Dividende am 20. April 2018. Mit dieser geplanten Ausschüttung, den kantonalen Steuern sowie der Abgeltung der Staatsgarantie wird der Kanton Luzern als LUKB-Hauptaktionär über 76 Millionen Franken erhalten.

 

Gut auf Kurs in der Strategieperiode 2016 bis 2020

 

Doris Russi Schurter zog auch bei der Strategie «2020@LUKB» eine positive Zwischenbilanz: «Nach dem zweiten Jahr unserer Strategieperiode 2016 bis 2020 liegen wir bei allen quantitativen Langfristzielen auf Kurs. So haben wir mit den beiden Jahresgewinnen 2016 und 2017 zusammengezählt bereits 385 Millionen Franken erreicht.» Die LUKB hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 einen kumulierten Unternehmensgewinn von 950 Millionen Franken zu erzielen. Russi weiter: «Die Gesamtkapital-Ratio der LUKB beträgt 16.6% – hier liegen wir in der oberen Hälfte unseres Zielbandes von 14% bis 18%. Wir erfüllen mit 48.2% auch unsere Zielvorgabe von maximal 50% bei der Cost-Income-Ratio komfortabel. Die beantragte Höhe der Ausschüttung bringt uns 2017 eine strategiekonforme Ausschüttungsquote (Payout Ratio) von 51.3%, dies bei einer Ziel-Bandbreite von 50% bis 60%.»

 

CEO Daniel Salzmann: «Prall gefülltes Projekt-Portefeuille»

 

In seiner Beurteilung des Jahres 2017 berichtete CEO Daniel Salzmann von einem intensivierten Wettbewerb im Ausleihungsgeschäft, von nach wie vor grossen Herausforderungen im Negativzinsumfeld und von einem erfreulichen Börsenjahr. Zur operativen Situation ergänzte Salzmann: «Es war viel los bei uns – sehr viel! Wir haben unser Geschäftsvolumen erneut gesteigert und im Rahmen der Strategieumsetzung '2020@LUKB' nach wie vor ein prall gefülltes Projektportefeuille: So haben wir 2017 das Projekt für die digitale Verlängerung von Festhypotheken gestartet. Dies wird im Betrieb für unsere Kunden mehr Komfort und für uns als Bank eine ganz wesentliche Effizienzsteigerung bringen. Im Jahr 2018 wollen wir nach intensiven Vorarbeiten die Emission von eigenen strukturierten Produkten starten. Weiter arbeiten wir beim E-Banking an der Einführung einer App mit Belegscanner, der das Erfassen von Zahlungen vereinfacht, sowie an der Ablösung des aktuellen Identifizierungsverfahrens mittels SMS-Code.»

 

Einführung von Crowdlending für 2018 geplant

 

Über die im Jahr 2016 lancierte Crowdfunding-Plattform «funders.ch» wurden per 31. Dezember 2017 insgesamt 69 Projekte finanziert, was einer Erfolgsquote von 73.4% entspricht und total fast 1'300'000 Franken generierte. Salzmann führte dazu aus, dass die LUKB zurzeit die konzeptionellen Arbeiten für die Markteinführung der crowdbasierten Kreditgewährung (Crowdlending) intensiv vorantreibt: «Diese primär auf KMU ausgerichtete Finanzierungsform wollen wir im Laufe des Jahres 2018 auf 'funders.ch' einführen. Weil wir hier Neuland betreten, geht es primär darum, Erfahrungen zu sammeln.» Der CEO der LUKB schliesst aber nicht aus, dass das Crowdlending langfristig einen Teil des Kreditgeschäftes mit KMU ergänzen könnte: «Für diese mögliche Entwicklung wollen wir uns bereits heute fit machen.»


Medienmitteilung der Luzerner Kantonalbank



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